- Sonderschutz
- Behördenfahrzeuge
- Aron Literski verantwortet seit 1. Juni 2026 als Head of Defense & Security den Geschäftsbereich weltweit
- Magirus Defense & Security entwickelt spezialisierte Fahrzeug- und Schutzlösungen für Einsatzkräfte, Bevölkerung und kritische Infrastrukturen
- Strategische Weiterentwicklung des Geschäftsfelds und Produktportfolios geplant
Wenn es um den Schutz von Menschenleben geht, braucht es Technik, die auch unter extremen Bedingungen kompromisslos funktioniert. Und es braucht Menschen, die diesen Auftrag mit Überzeugung leben. Aron Literski ist einer von ihnen. Zum 1. Juni 2026 hat er als Head of Defense & Security die weltweite Leitung dieses Geschäftsbereichs bei Magirus übernommen – zu einem Zeitpunkt, der kaum bedeutsamer sein könnte. Die gesellschaftliche Relevanz von Schutz und Resilienz wächst angesichts aktueller geopolitischer Herausforderungen immer weiter. Magirus sieht sich in der Verantwortung, mit seinen Lösungen einen wichtigen Beitrag zu mehr Schutz, Sicherheit und Resilienz zu leisten.
Aron Literski: Eine erfahrene Führungspersönlichkeit mit Magirus-Wurzeln
„Über den Geschäftsbereich Magirus Defense & Security haben wir unseren Schutzauftrag konsequent ausgebaut - über Brand- und Katastrophenschutz hinaus hin zu einem integrierten Systemanbieter für den Schutz von Bevölkerung, Einsatzkräften und kritischen Infrastrukturen", sagt Fatmir Veselaj, CEO der Magirus Gruppe. „Mit Aron Literski gewinnen wir einen erfahrenen Kollegen zurück, der diesen Weg mit Überzeugung und Kompetenz gestalten wird. Er kennt Magirus aus seiner früheren Tätigkeit im Brandschutz, bringt einen starken technischen und vertrieblichen Hintergrund mit und hat in internationalen Führungsrollen bewiesen, dass er Standorte und Organisationen erfolgreich weiterentwickelt. Wir freuen uns sehr, ihn an Bord zu haben."
Aron Literski, 56, vereint langjährige technische Expertise mit unternehmerischer Erfahrung. Der Dipl.-Ing. und Dipl. Wirt.-Ing. war bereits von 1998 bis 2013 für Magirus tätig, unter anderem als Head of Business Unit Rescue Vehicles und Head of Product Development. Anschließend bekleidete er geschäftsführende Positionen in verschiedenen internationalen Unternehmen, unter anderem bei KION (Still/Linde), zuletzt war er Regional Director DACH bei der ASSA ABLOY Group. Nun kehrt er zu Magirus zurück – mit dem klaren Auftrag, Magirus Defense & Security konsequent weiterzuentwickeln.
Magirus Defense & Security: Schutztechnik für höchste Anforderungen
Der Geschäftsbereich Defense & Security entwickelt und fertigt spezialisierte Fahrzeuglösungen für Sicherheitsbehörden, Streitkräfte und Betreiber kritischer Infrastruktur – Technik, die für den Bevölkerungsschutz ebenso bedeutend ist wie für behördliche Sicherheitsaufgaben. Der Geschäftsbereich baut auf jahrzehntelang gewachsener Kompetenz und einer in der Branche anerkannten Expertise auf. Als Teil der Magirus Gruppe eröffnen sich zusätzliche, weitreichende Synergien aus Technologie, Netzwerk und internationaler Marktpräsenz. Möglichkeiten, die Magirus Defense & Security konsequent nutzen will.
„Technik zu entwickeln und zu bauen, die im Ernstfall Menschenleben schützt, ist für mich weit mehr als ein unternehmerischer Auftrag – es ist eine gesellschaftlich hochrelevante Aufgabe", erklärt Aron Literski. „Nur eine Gesellschaft, die in der Lage ist, ihre Bevölkerung und Infrastrukturen zu schützen, ist zukunftsfähig. Wir brauchen Sicherheit und Stabilität. Hierzu leistet Magirus Defense & Security einen wesentlichen Beitrag, der in diesem Moment wichtiger ist als je zuvor."
Produktportfolio an Anforderungen anpassen: Eurosatory in Paris liefert wichtige Impulse
Parallel dazu ist Magirus Defense & Security vom 15. bis 19. Juni 2026 auf der Eurosatory in Paris vertreten, einer der weltweit führenden Fachmessen für Verteidigungs- und Sicherheitssysteme. Am Stand H6 G219 tauscht sich das Unternehmen mit internationalen Kunden, Partnern, Institutionen und Technologieanbietern über aktuelle Anforderungen und zukünftige Entwicklungen aus. Bereits die ersten Gespräche und Einblicke haben wertvolle zusätzliche Erkenntnisse geliefert, die die strategische Ausrichtung von Magirus Defense & Security bereichern und weitere Entwicklungspotenziale aufzeigen. Die daraus gewonnenen Impulse werden in die Weiterentwicklung des Geschäftsbereichs und des Produktportfolios einfließen.
− Magirus bringt mit Partnern hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verteidigung in Wien zusammen
− Kamingespräch mit Bundesministerin Mag. Klaudia Tanner zu Sicherheit als gesamtgesellschaftlicher Aufgabe
− Podiumsdiskussion zur Zeitenwende der Industrie mit Generalleutnant Vodosek, Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung Koren und Magirus-CEO Veselaj
− Geschäftsbereich Magirus Defense & Security erfolgreich gestartet
Geopolitische Konflikte, wachsende Bedrohungslagen und steigende Anforderungen an den Schutz der Gesellschaft und kritischer Infrastrukturen verändern die sicherheitspolitische Landschaft Europas grundlegend. Vor diesem Hintergrund hat Magirus gemeinsam mit dem internationalen Business-Club GPF Global und in Kooperation mit SEEBDN (Southeast Europe Business Development Network) hochrangige Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Verteidigung zu einem exklusiven Abend am Dienstag, den 28. April 2026, unter dem Motto „Sicherheit schafft Wertschöpfung“ ins Ernst Fuchs Museum in der Otto-Wagner-Villa in Wien eingeladen. Im Zentrum stand die Frage, wie Sicherheit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe gemeinsam gestaltet werden kann.
Kamingespräch mit Bundesministerin Tanner: Sicherheit braucht Umdenken
Den inhaltlichen Schwerpunkt des Abends bildete ein Kamingespräch mit der österreichischen Bundesministerin für Landesverteidigung Mag. Klaudia Tanner. Sie machte deutlich, dass die veränderte Sicherheitslage ein grundlegendes Umdenken erfordert – in der Verteidigungspolitik ebenso wie in der Gesellschaft. Sicherheit sei keine Aufgabe die einzelnen Akteure alleine lösen können.
„Gerade ein neutraler Staat muss in der Lage sein, seine Neutralität auch verteidigen zu können", betonte Bundesministerin Tanner. „Es braucht eine gemeinsame Anstrengung von Wirtschaft, Industrie, Politik und Gesellschaft, um Sicherheit in Europa nachhaltig zu stärken.“
Zeitenwende: Verantwortung übernehmen, bevor es zu spät ist
In der anschließenden Podiumsdiskussion zum Thema „Zeitenwende der Industrie: Sicherheit als Treiber von Innovation und Wachstum" diskutierten Generalleutnant Harald Vodosek, Rüstungsdirektor des Österreichischen Bundesheeres im Bundesministerium für Landesverteidigung, Peter Koren, Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV) und Fatmir Veselaj, CEO der Magirus Gruppe, über die Rolle von Industrie und Politik in der neuen sicherheitspolitischen Realität.
Veselaj betonte dabei die Prioritäten von Magirus: „Im Ernstfall kommt es auf Sekunden an. Deshalb muss bei allem, was wir entwickeln und produzieren, der Anwender im Fokus stehen – die Einsatzkraft, die sich auf unsere Technik in jeder Situation verlassen muss." Gleichzeitig nahm er die Industrie in die Pflicht: „Wir dürfen nicht warten, bis die Politik auf uns zukommt. Wir müssen jetzt handeln und Lösungen entwickeln, die funktionieren, wenn es darauf ankommt."
Dabei formulierte er einen klaren Anspruch an sich selbst und die Branche: „Schutz darf kein Luxusgut werden. Unser Auftrag ist es, höchste Qualität zu einem fairen Preis zu ermöglichen."
Magirus stärkt Geschäftsbereich Defense & Security
Mit der Etablierung des Geschäftsbereichs Magirus Defense & Security am Standort Radfeld hat Magirus die Übernahme der Achleitner Fahrzeugbau erfolgreich abgeschlossen und ist nun als Anbieter spezialisierter Lösungen für Streitkräfte, Sicherheitsbehörden und Betreiber kritischer Infrastrukturen aktiv. Das Unternehmen positioniert sich so als Systemanbieter für die gesamte Bandbreite des Bevölkerungsschutzes – von Brand- und Katastrophenschutz bis hin zu taktischen Lösungen für Schutz, Mobilität und Einsatzfähigkeit unter anspruchsvollsten Bedingungen. Der Abend in Wien machte deutlich, wie konsequent Magirus diesen strategischen Kurs verfolgt.
Für Magirus-CEO Veselaj ist der Austausch mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ein zentraler Bestandteil der eigenen unternehmerischen Verantwortung. Die Veranstaltung in Wien zeigt, dass die drängenden Fragen der Sicherheit nur im Zusammenspiel aller Akteure beantwortet und bewältigt werden können. Denn Sicherheit entsteht nicht im Alleingang. Sie entsteht dort, wo Verantwortung gemeinsam getragen wird: für die Bevölkerung und für diejenigen, die jeden Tag für ihren Schutz einstehen.
Magirus ist global ein Begriff für die Design Entwicklung und Produktion von maßgeschneiderten Aufbauten, Anhängern und Allradtechnik sowie für die Herstellung von Spezialfahrzeugen für Polizei, Militär und paramilitärische Zwecke- geschützt und ungeschützt. Mit Sitz in Radfeld/Tirol, Österreich werden alle Fahrzeuge den Kunden- und Missionsanforderungen angepasst und gefertigt.
Vom individuellen Einzelstück werden optimierte und innovative Fahrzeugkonzepte angeboten und entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu 100% im eigenen Hause bis zur Serie entwickelt, produziert, auf Herz und Nieren getestet, typisiert und ausgeliefert.
Basis für diese Kompetenz, ist das über Jahrzehnte gewachsene Know-how und die Erfahrung aus der Praxis von unseren Facharbeitern. Konsequenter Fortschritt und Investitionen in den Maschinenpark gepaart mit Mut, bereits in den 2000er Jahren die Blickrichtung Industrie 4.0 gehabt zu haben, machen uns heute zu einem globalen Anbieter hochkomplexer Fahrzeugsysteme.
Am Anfang stand eine traditionelle handwerkliche Schmiede welche 1932 gegründet wurde.
Über 9 Jahrzehnte permanente solide Entwicklung hat das Hause Magirus Defense Systems GmbH nun schon hinter sich.
Bestens ausgebildete langjährige MitarbeiterInnen entwickeln unsere Produkte und deren Ausstattung regelmäßig weiter. Dies garantiert höchste Qualität und den neuesten Stand der Technik.
Durch die enge Zusammenarbeit mit Kunden, Anwendern, Lieferanten, Instituten und die Verwendung bewährter sowie ausgereifter Komponenten entstehen Magirus Fahrzeuge, die sich ganz klar von Großserienherstellern unterscheiden.
Qualität, Funktionalität und Langlebigkeit stehen im Vordergrund, ebenso wie Flexibilität und Design. Magirus Fahrzeuge müssen auch unter extremen Belastungen funktionieren. Zu diesem Zweck verfügt Magirus über umfangreiche eigene Tools und Kompetenzen sowie über Partner-Testlabors.